Juli 2, 2017

Nachtschatten

Eine Weile geht es leise, still und stumm…

Eine Bilderreise – Mit der Morgendämmerung im Herzen und dem Tee in der Hand, begann dieser Morgen mit einer spontanen Fotoidee. Seit kurzem mache ich mir über Nacht hin und wieder „Socken-Locken“, indem ich meine noch leicht feuchten Haare auf trockene, saubere Socken wickle und in einem Tuch zusammen binde. Dafür schnappte ich mir am Abend meinen Spiegel aus dem Badezimmer, verrichtete mein Werk und schlief ein.

Während des ersten Tees am Morgen, juckte es mir dann in den Fingern. Grade hatte ich die Haare befreit, den Spiegel noch vor mir und überlegte….Es platschte ein , zwei Mal an mein Fenster, der Himmel grau und trüb. In diesen Momenten schlug das Herz des Melancholikers einen Tick höher.

Manchmal geht es leise, eine Weile, still und stumm…

Wenn der Morgen in aller Stille an das Fenster klopft und die Gedanken um die Nacht noch kreisen, zappeln Gedanken von Fäden wie Tautropfen. Gesammelt und aufgereiht sind sie es, die Tautropfenvorhänge, die zur Rast und zum Losrennen aufrufen. Die den Kopf antippen und in Bewegung setzen.

Immer wieder geht es leise, still und stumm auf diese Weise

Und so ist dieser Eintrag eine Mischung aus Poesie und Momentaufnahme…kurz und knapp, mit viel Bild und wenig Wort, so wie ich es am Besten kann. Denn auch wenn ich Worte liebe, meine Bilder werden immer dort anfangen, wo meine Worte aufhören.

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